Es gibt Lösungen jenseits der Renditediktatur!


  • Sachsen-Anhalt

    Klimawandel, wachsende Kluft von arm und reich, Finanzierungslücken in öffentlichen Haushalten, weltweite Flüchtlingsströme, neue Kriegsgefahren, zunehmender weltweiter Rechtsextremismus und egoistisch-egozentrisches Regierungshandeln, Beschneidung von Freiheitsrechten - das sind nur die wichtigsten der Probleme, die gegenwärtig scheinbar nicht miteinander vereinbar sind. FDP-Vollpfosten Lindner hat dann auch gleich seine Sympathie mit den Normalverbauchern kundgetan, weil eine CO2-Steuer nur diese, nicht aber die Reichen träfe. Man erinnert sich dabei sofort an die dauerhafte und wirkungsvolle Unterstützung der FDP für die Normalverbaucher gegenüber den Besserverdienenden in den letzten Jahrzehnten…
    Es gibt kaum bessere Beispiele für diese Demagogie, mit der die unterschiedlichen Probleme und Gruppen gegeneinander ausgespielt werden, um seiner Klientel zu dienen. Schließlich waren CDU und FDP die Hauptempfänger von Wahlkampfhilfen der Autoindustrie. Man kann es auch „gekaufte Politik“ nennen.
    Aufgabe von Grün/Linken wäre es, ein Konzept zu entwickeln, wie alle diese Probleme mit einem Gesamtkonzept zu lösen wären. Nur da ist auch eher Ebbe. Von Linken kommt zu wenig hinsichtlich eines umfassenden Wirtschaftskonzeptes, was auch bei kleineren und mittelständigen Unternehmen und in großen Kreisen der Bevölkerung akzeptiert werden könnte. Zu nah ist deren Politik an Vorstellungen, die oft mit dem real-existierenden versagenden DDR-System in Verbindung gebracht wird. Auch konnten Linke an der Macht bisher kaum echte Lösungen für die oben genannten Probleme aufzeigen. Mit Tsipras in Griechenland, Ramelow in Thüringen oder Kim Yong Un in Nordkorea konnten kaum positive Veränderungen erreicht werden oder wirken sogar wie letztes Beispiel abschreckend. Es ist u.a. auch das Versagen der Linken, was Dank Fehlens glaubhafter Zukunftsvisionen zu Abstiegsängsten und Abschottung und zu einem neuen Rechtsradikalismus in breiten Teilen der Bevölkerung zum Beispiel in Ostdeutschland geführt hat.
    Trotz Wahlerfolgen ist auch von den Grünen nicht viel Positives zu erwarten, siehe Kretzschmann, der in seiner Wirtschaftspolitik kaum von einem Nazi-Sachsen MP Kretzschmer zu unterscheiden ist. Einzelne Grüne mögen sich engagieren, aber wenn die Haushaltsdisziplin alles dominiert, sind die Grünen nichts anderes als eine Schönwetter-Variante der Reditediktatur. Wie tief die Grünen gesunken sind, zeigt ihre nun schon dauerhafte Bereitschaft mit den von der Autoindustrie gekauften CDU/CSU und FDP zu koalieren.
    Von einer SPD kann man noch weniger erwarten, wenn ein Finanzminister Scholz sogar die Offenlegung der internationalen Versteuerung in Europa blockiert. Nun könnte man schon fast als letzte Konsequenz auf die Kabarett-Partei „Die Partei“ oder eine andere Kleinstpartei wie Demokratie in Europa oder andere hoffen, wenn es nicht so traurig wäre.
    Oder gibt es vielleicht doch eine Lösung, wenn man an die einzelnen Probleme erst mal unvoreingenommen rangeht und sogenannte „Sachzwänge“ erst mal ausblendet.
    Fangen wir mit dem Klimawandel an: Hier zeigt sich die ganze Verlogenheit und Unfähigkeit. Die Umstellung unseres gesamten Steuersystems- massive Erhöhung der Steuern auf CO2, Energieverbauch, Mineralöl, Abfallerzeugung, Pestizide etc. Gleichzeitig die Absenkung oder gar Aufhebung der Mehrwertsteuer und der Besteuerung der Arbeit. Dafür Besteuerung auf Ressourcenverbrauch, Umweltzerstörung (man hat es mal ökosoziale Steuerreform bezeichnet) und Vermögen- dazu später mehr.
    Natürlich gibt es in der Wirtschaft und Gesellschaft Verlierer, vor allem bei denen, die unwillig sind, Ihr Leben und ihre Teilnahme am gesellschaftlichen Leben zu verändern. Voraussetzung ist, dass es sozial erfolgt- aber Mehrwertsteuerabschaffung und Abschaffung der Lohnstern kommt eindeutig den „Normalverbrauchern“ zu Gute. Natürlich wird die Autoindustrie Verluste haben. Aber die Bestattungsunternehmen haben zeitweilig auch Verluste, wenn die Lebenserwartung steigt. Und da würde sich niemand aufregen.
    Natürlich kommt die Frage, wie das alles zu bezahlen sei. Schließlich reichen da die Ökosteuern allein nicht aus, vor allem dann, wenn sich perspektivisch viele oder sogar alle umweltgerecht verhalten. Dazu kommt eine mögliche Steuereinnahme in den Blick, deren Ruf leider zu Unrecht strak deskreditiert ist- die Vermögenssteuer. Seit Jahren in linken Programmen, wäre sie wesentliche Finanzierungsquelle, wenn sie richtig umgesetzt würde und Umgehungslösungen unterbunden werden können. Das sie Sozial ist, ist unbestritten. Immer wieder wird auch darüber berichtet, dass je nach Quelle die Geldvermögen weiter wachsen und heute zwischen 2 und 10 % der Bevölkerung mehr als 50% der Geldvermögen besitzen. Trotz Niedrigzinsphase geht diese Umverteilung ständig weiter und die Schere geht immer weiter auseinander.
    Bislang traut sich die Politik nicht auf dieses Feld- die Wirtschaft könne geschädigt werden und das Kapital sei „Scheu wie ein Reh“ und würde flüchten und dann hätte man gar nichts. Dabei ist seit Jahren das Konzept einer Geldvermögenssteuer, die gleichzeitig eine konjunkturelle und wirtschaftsfördernde umlaufgesicherte Geldreform beinhaltet, bekannt.
    Wenn heute durch eine Quasi-Null-Zins-Politik bessere wirtschaftliche Entwicklungen nachgewiesen sind, ist es logisch, dass durch eine viel stärkere und konsequentere Negativ-Zins-Politik noch bessere konjunkturelle Entwicklungen erreicht werden, so mit Negativzinsen von bis zu -8%.
    Erreichbar ist dies aber sinnvoll nur, wenn die normale Währung diese Negativzinsen von ca. 6% aufweisen, kurzfristige Anlagen bei ca. -3% Zins liegen und nur langfristige Anlagen einen Zins um 0% erreichen. Man sieht sehr schnell und eindeutig, dass der Vermögenszuwachs der Superreichen von ca. 2…5% auf 0% zurückgeht und die Geldvermögenssteuer eingeführt ist.
    Für Normalverbraucher wird es insgesamt auch günstiger, da die Preise für Waren und Dienstleistungen nach unten gehen, weil die kreditbedienenden Zinsanteile aus den Preisen verschwinden- bei der Miete kann das bis zu 75% sein- und weil die Mehrwertsteuern entfallen.
    Die Konjunktur wird insgesamt viel günstiger, weil es viel einfacher wird, günstige Kredite für z.B. Existenzgründungen und neue Projekte zu bekommen. Auch die öffentlichen Haushalte können bei Wegfall der Zinsausgaben viel günstiger investieren und müssen notwendige Ausgaben, wie zum Beispiel Schulbau oder Lehrerfinanzierungen nicht mehr vor sich her schieben.

    Die große Frage ist, wie dieses Negativzinsgeld umgesetzt werden kann. Lösungen gibt es sowohl für Bargeld als auch für Giralgeld: Bargeld erhält nur eine begrenzte Nutzungsdauer, danach muss es gebührenpflichtig umgetauscht werden. Diese Gebühren sind die entscheidenden Steuereinnahmen der Geldvermögenssteuer. Um dieser „umtauschgebühr“ zu umgehen, werden Privatpersonen, Unternehmen , wie auch öffentliche Haushalte bestrebt sein, dieses Geld noch vor dem Umtausch oder möglichst schnell mit der Bezahlung von Waren, Dienstleistungen, Löhnen und Steuern auszugeben. Das ist der eigentliche Konjunkturmotor!
    Besteht noch die große Frage- wie das alles eingeführt werden kann.
    Beste Lösung wäre natürlich, wenn der Euro derartig umgestellt würde. Das war die Hoffnung alternativer Ökonomen, wie Bernd Senf. Er hatte sehr früh vor der Gefahr des Euro und der fehlenden Abwertungsmöglichkeiten vor wirtschaftlichen Krisen in den südeuropäischen Staaten, notwendigen Transferzahlungen und einem neuen Nationalismus gewarnt, der Europa zerstören könnte. Er schrieb bereits 1996 in seinem Aufklarungsbuch „Der Nebel um das Geld“:
    „Es müßte also eine Umlaufsicherung gefunden werden, die nur am zurückgehaltenen Geld ansetzt und nur dieses trifft und belastet- und dadurch in den Wirtschaftskreislauf treibt und nachfragewirksam werden läßt…“ Und mit Blick auf die heutige Situation: „Wenn die demokratischen Parteien der europäischen Länder dieses Thema nicht ernsthaft aufgreifen, die damit zusammenhängenden Probleme offen und sachlich diskutieren und konstruktive Lösungsvorschläge erarbeiten, besteht ein weiteres Mal die Gefahr, dass extremistische und nationalistische Bewegungen in das Vakuum einer geld- und währungspolitischen Blindheit hineinstoßen – und den wachsenden Unmut der Bevölkerung in eine gefährliche Richtung kanalisieren …“
    Natürlich kann auch jedes Mitgliedsland der EU, sogar jedes Bundesland oder jede Kommune grundsätzlich eine umlaufgesicherte Zweitwährung zum Euro einführen. Entscheidend ist, dass damit regional Waren, Löhne, Dienstleistungen und Steuern bezahlt werden können. Dazu zum Teil bestehen noch rechtliche Probleme hinsichtlich der Währungshoheit, die aber politisch lösbar sind.
    Hätte Griechenland 2014 eine umlaufgesicherte Zweitwährung parallel zum Euro eingeführt und die Besteuerung der Vermögen durchgesetzt, könnte das Land heute vorbildlich dastehen und hätte wirtschaftliche, soziale und finanzielle Probleme gelöst. Aber Tsipras hat lieber sich der Renditediktatur der EU unterworfen und viele Menschen in Armut gestürzt. Es muss also nicht auf einen besseren Euro gewartet werden, jeder und jede kann ein umlaufgesichertes Geldsystem initiieren und parallel zum Euro umsetzen.
    Neben der Ökosteuer- und Geldreform sind noch weitere Schritte notwendig, wie eine Bodenreform. Man kann diese auch als Teil der Ökosteuerreform bezeichnen, schließlich ist Boden und begrenztes Naturgut und darf kein Spekulationsobjekt sein.
    Die bundesweite Initiative „Grundsteuer- zeitgemäß“ hat dazu als ersten Schritt einen Entwurf vorgelegt, der von der Politik der Regierungsparteien weitgehend ignoriert wird. Es geht um eine Art Bodenwertzuwachssteuer, die Spekulationen mit dem Boden verhindern soll. Möglichkeit ist auch als grundsätzliche Idee die Umwandlung von Bodeneigentum in kommunales Eigentum mit Erbbaurechten.
    Generell stellt sich die Frage im linken Spektrum zu „Verstaatlichung von Unternehmen“, nicht erst seit JUSO- Kühnerts wenig durchdachtem Schnellschuss. Als 2008 die Bankenrettung erforderlich wurde und die Systemrelevanz von diesen Banken immer wieder betont wurde, stellt sich durchaus die Frage der Systemrelevanz auch für andere „kritische Infrastrukturen“ Dazu gehören Wasser- und Energieversorgung, Verkehrswesen, Gesundheitswesen, Banken etc. Über 80% dieser kritischen Infrastrukturen ist heute privatisiert. Im Falle einer Katastrophe oder im Falle einer Wirtschaftskrise betroffener Unternehmen stellt sich wieder die Frage der Systemrelevanz. Dabei ist zu beachten, dass die betroffenen Unternehmen nicht nur in ihrer kritischen Infrastruktur wirtschaftlich tätig sind, sondern in anderen nicht sytemrelevanten aber lukrativen Bereichen. Ein Gesundheitswesen auf Basis der Renditediktatur verdient seinen Namen nicht mehr. Auch im Hinblick auf Banken etc. steht die Frage der Verstaatlichung viel eher als hinsichtlich BMW, die Internehmen zu verstaatlichen. Der Rückkauf bzw. die Teilverstaatlichung kann dann auch über die Einnahmen aus der Geldbesteuerung erfolgen.
    Und hier sind wir wieder beim Klimawandel: Ein einheitlich organisiertes Verkehrswesen ist allemal sinnvoller als diese Bereiche im Wettbewerb zu regeln: „Zwei Pyramiden, zwei Steinhaufen für Tote sind doppelt so gut wie einer, aber nicht zwei Eisenbahnen von London nach York…“ (J.M.Keynes 1933).
    Ein Wirtschaftssystem was den Klimawandel aufhält, gleichzeitig sozial viel gerechter ist als alles, was es bisher gab, gleichzeitig wirtschaftlich prosperierend wirkt, die öffentlichen Haushalte entlastet ist Vorbild für andere Staaten. „Fridays for Future“ haben den wichtigsten Ausgangs- Impuls für ein generelles Umdenken in der Gesellschaft, Politik und Wirtschaft geliefert. Die derzeitige Renditediktatur, in der die Umwelt nichts zählt, Geld mit Geldbesitz leistungslos verdient wird, Menschenrechte an den Ufern des Mittelmeer nichts mehr zählen, Rüstungsausgaben immer noch als „stablisierend“ für den Weltfrieden angesehen werden und Politik sich mehr denn je mit sich selbst beschäftigt, können die riesigen Gegenwartsprobleme nicht gelöst werden.
    Dies Umdenken und Umsteuern bedeutet mehr denn je, dass sich Europa für die Freiheit im Denken, die Gleichheit im Recht und die Geschwisterlichkeit in der Wirtschaft einsetzen muss, die eine Überwindung der derzeitigen Renditediktaur und so eine umwelt- und sozialverträgliche Gesellschaft ermöglichen muss.
    So kann Rechtsextremismus der Boden entzogen werden und sinnlose Rüstungsausgaben eingespart werden. Welche politische Linke fängt damit an?

    Michael Rost ist Professor für Sicherheit und Gefahrenabwehr an der Hochschule Magdeburg-Stendal im Fachbereich Wasser, Umwelt, Bau und Sicherheit


  • Sachsen-Anhalt

    Professoren/Professorinnen folgen dem Ruf einer Gesellschaft.

    .."Vollpfosten"..., ..."real-existierenden versagenden DDR-System"..., ..."Nazi-Sachsen"...., ...."Verlierer, vor allem bei denen, die unwillig sind, Ihr Leben und ihre Teilnahme am gesellschaftlichen Lebnen zu verändern.".... sind äußerst unqualifizierte Aussagen eines Professors an der Hochschule Magdeburg-Stendal. Ich hoffe sehr, dass er sich wenigstens zur "Sicherheit und Gefahrenabwehr" besser auskennt.

    Neu denken: ohne Geld als Zahlungs- bzw. Tauschmittel.

    @microst


  • Sachsen-Anhalt

    Wenn das die einzigen Kritikpunkte sind , kann ich damit leben!


  • Sachsen-Anhalt

    Eine andere Antwort hätte mich auch tatsächlich überrascht.

    @microst


  • GLOBALER MOD LOKALER MOD

    @microst sagte in Es gibt Lösungen jenseits der Renditediktatur!:

    Auch konnten Linke an der Macht bisher kaum echte Lösungen für die oben genannten Probleme aufzeigen. Mit Tsipras in Griechenland, Ramelow in Thüringen oder Kim Yong Un in Nordkorea konnten kaum positive Veränderungen erreicht werden oder wirken sogar wie letztes Beispiel abschreckend.

    Tsipras konnte wegen des Drucks der undemokratischen EU-Institutionen keine der geplanten gesellschaftlichen Veränderungen durchsetzen. Regiert wird Griechenland bis heute defacto von der dogmatisch-neoliberalen EU.
    Man könnte ihm vllt vorwerfen, die linken Ideale verraten zu haben aber ein Scheitern seiner linken Politik gab es nicht, da sie nie umgesetzt werden konnte.
    ...ganz im Gegensatz bspw zu Portgal 😉

    ...und was ist bitte an Ramelow noch links?
    ...oder gar an einem Diktator, wie Kim Yong Un?

    Wenn heute durch eine Quasi-Null-Zins-Politik bessere wirtschaftliche Entwicklungen nachgewiesen sind

    ist das so?
    wohl kaum zum Vorteil der Mehrheit, denn die Schere zwischen arm und reich driftet mehr denn je auseinander. (vgl Quellen dazu aus Rezo-Video).

    Erreichbar ist dies aber sinnvoll nur, wenn die normale Währung diese Negativzinsen von ca. 6% aufweisen, kurzfristige Anlagen bei ca. -3% Zins liegen und nur langfristige Anlagen einen Zins um 0% erreichen. Man sieht sehr schnell und eindeutig, dass der Vermögenszuwachs der Superreichen von ca. 2…5% auf 0% zurückgeht

    Seit wann liegt das Kapital von Großinvestoren überwiegend in festverzinslichen Werten?
    Der DAX klettert doch derzeit nicht in die Höhe, weil die Unternehmen so schnell an realem Wert zulegen sondern weil der Nominalwert des Geldes in Bezug auf den Unternehmenswert steigt.
    Es ist immer mehr Geld da, das sich auf einen quasi konstanten Gegenwert verteilt
    ....wenn man den realen Wertzuwachs der Unternehmen mal außen vor lässt. Im Verhältnis zum Nominalwertzuwachs kann man den fast als infinitesimal vernachlässigen.

    Für Normalverbraucher wird es insgesamt auch günstiger, da die Preise für Waren und Dienstleistungen nach unten gehen, weil die kreditbedienenden Zinsanteile aus den Preisen verschwinden....

    Warum sollte ich meine Preise senken, wenn ich bei gleichbleibendem Preis höheren Profit einstreichen kann? Zudem darf man die Wirkung der Preiselastizität bei Preisänderungen nicht außer Acht lassen.
    Unternehmen bekommen derzeit ohnehin Geld zum Nulltarif. Bspw konnte Bayer Monsanto nur aufkaufen, weil die EZB deren Anleihen aufkauft - quasi mit unserem Steuergeld - zum Nulltarif.
    Veränderten sich dadrch Preise von Medikamenten, Nahrungsmitteln o.ä.?

    .... bei der Miete kann das bis zu 75% sein

    Warum steigen dann derzeit überall die Mieten, obwohl die Zinsen derzeit in den Keller rauschen wie noch nie?

    Auch die öffentlichen Haushalte können bei Wegfall der Zinsausgaben viel günstiger investieren....

    Der Zinssatz für Anleihen in DE liegt aktuell bei -0,35%. So niedrig wie noch nie....
    ....und hat das irgendwelche Investitionen in Schulen o.ä. forciert?

    Das von Dir beschriebene Modell funktionierte ja mal Anfang des vorigen Jahrhnderts, weil es da die heutigen Mechanismen noch nicht gab und das Geld eine Deckung hatte.

    Bei Bodenzins oder -steuer, genauwie bei Vermögenssteuer bin ich ja bei Dir. Man kann das aber nicht mehr losgelöst vom übrigen Konstrukt unseres Geldsystems angehen.
    Das Geld muss wieder allen gehören und einen realen Gegenwert besitzen. Die Schöpfung beliebiger Mengen neuen Geldes durch Privatbanken gibt diesen die Macht, jede beliebige geldpolitische Entscheidung an demokratischen Strukturen vorbei durchzusetzen.
    ....und das passiert, wie in den letzten Jahrzehnten zu sehen, immer zu Lasten von 99% der Weltbevölkerung.



  • @microst
    ich möchte anmerken, daß deine Audrucksweise teilweise deinem Status als Professor gar nicht angemessen ist. Wenn du überhaupt einer bist, daran zweifle ich jetzt doch schon.

    Das sind alles Lösungsversuche, das System zu verbessern die sich aber leider nicht durchsetzen werden, da das System solche Änderungen nicht zulassen wird.


  • GLOBALER MOD LOKALER MOD

    Da muss ich Ralf leider zustimmen.
    Aber das ist vllt ein generelles Problem eines Professors, der die Daseins-Berechtigung seines Lehrstuhls natürlich nie in Frage stellen kann.


  • Sachsen-Anhalt

    Hallo Klaus

    ich möchte gern auf Deine Kritiken und Einwände antworten:

    1. Zu Tsipras
      Er hat vollständig versagt, da die soziale Situation für viele Griechen noch viel schlechter ist als vor seiner Amtszeit. Er hat vor Europa und speziell auch den deutschen gekuscht, statt eine eigenständige linke Politik zu machen. Das haben viele gesehen und sagen sich zurecht: Wenn die Linke mal durch Wahlen an die Macht kommt und sio kuscht wie in Griechenland, dann wird es eher noch schlechter.. Das ist eine verhängnisvolle Vorlage, die dem Rechtsextremismus in Europa in die Hände spielt. Die Verlierer des Kapitalismus fragen sich, warum soll man noch links wählen, wenn die keinen Plan für eine Verbesserung der Gesamtgesellschaft haben.
    2. Zu Portugalö sind die Probleme abgemildert, aber keinesfalls dauerhaft sinnvoll gelöst.
    3. Zu Ramelow etc. Man könnte auch Kuba oder Venezuela nennen. Ich kenne kein Land, was mit einer linken Regierung bislang die ökonomischen, sozialen und ökologischen Probleme eigenständig gelöst hat. Und das sehen viele andere auch! Und deswegen dümpelt die Linke zwischen 5...10 % herrum.
    4. Zu:Null-Zins-Politik: Es ist in den Wirtschaftswissenschaften unbestritten, dass bei niedrigen Zinsen die konjumtur sich verbessert und in der Regel die Arbeitslosigkeit sinkt. Es ist völlig klar, dass damit allein die Scheere von Arm- zu reich nicht abgebaut wird. Aber eines ist auch klar. Je höher der Zins ist, um so stärker ist die Umverteilung von Schldnern (z.B.öffentlichen Haushalten zu Vermögenden). Das ist reine Mathematik. Dazu empfehle ich Dir: https://www.youtube.com/watch?v=TucIKbzsEHg
    5. Zu Anlagekapital: Wenn beim Bargeld mit dem Negativzins begonnen wird, werden sich auch beim Giralgeld, bei kurz- und langfristigen Anlagen die Zinsen reduzieren, weil sich das System anpasst. Wenn die Zinsen runtergehe. lohnt sich das ganze beisherige Anlagesystem nicht mehr, weil dann nicht mehr der Vermögensbesitz sondern die Arbeit das Entscheidende Kriterium wird.
    6. Zu Verschwinden der Zinsanteile aus den Preisen: Das regelt ganz einfach der Markt, da dann ohne Zinsanteile viel einfacher und kostengünstiger Waren und Dienstleistungen angeboten werden können. Wer zu teuer mit hohen Zinsanteilen anbietet, verschwindet vom Markt!
    7. Zu Derzeitige Mieten: Die derzeitigen Mieten resultieren aus Krediten oder Kreditvergleichen und gleichzeitig der Erwartung, dass die Zinsen eher positiv bleiben. Wenn ein Gebäude insgesamt nur für 25% der Kosten gebaut werden kann, weil die Kreditfinanzierung entfällt, werden auch die Mieten sinken.
    8. Zu Derzeigem Zinssatz für Anleihen: Die Zinsdifferenz zwischen Bargeld und Anleihen ist extrem niedrig und damit entfallen die konjukturellen Anstriebkräfte weitgehend, weil es sinnvoller ist Geld zu horten als zu investieren.
    9. Zu Anwendiung des Modells heute: Sicher gibt es zur Zeit keine beweise, dass mein dargelegtes Modell heute funktioniert. Genauso gibt es keinen Nachweis, dass es heute nicht funktioniert. Gerade deshalb käme es auf linke Versuche an, gleichzeitig mit Sozialer, wirtschaftlicher und ökologischer Kompetenz eine gesamte linke Kraft an so einem Modell aufzubauen
      Anmerkung zum Schluss:
      Genaus so etwas neues wäre ein ansatz für Aufstehen, alle linken Kräfte zu einen und so zu einemneuen linken Gesamtkonzept zu werden.
      (Das ich manchmal etwas "gereizt" argumentiere, liegt auch daran, dass ich früher- fast 30 Jahre lang- aber auch heute oft mit unsachlichen und nachweislich falschen Argumenten übelst verleumdet wurde und ich mich deshalb eigentlich schon aus Grünen , und linken Zusammenhängen zurückgezogen hatte)

  • GLOBALER MOD LOKALER MOD

    @microst Um nicht in endlos verzweigte Diskussionen abzudriften, lasse ich mal einige Deiner Punkte außen vor und beschränke mich auf Deine Kernthesen:

    zu 4.
    Das ist keinesfalls unbestritten, weil das 'billige Geld' nur dann die Wirtschaft ankurbelt, wenn es dort auch ankommt. Derzeit geht es aber größtenteils nicht in Investitionen der Wirtschaft sondern in spekulative Anlagen, die keine Auswirkungen auf die Gesamtheit der Lohnentwicklung haben und somit keine größere Nachfrage generieren können (aka die Wirtschft ankurbeln)

    Dass ein hoher Zins zu mehr Umverteilung zu den Reichen führt ist unbestritten, der Umkehrschluss aber ist nicht automatisch richtig, da das Geld derzeit nicht in der Wirtschaft ankommt.
    Auch der Kauf von Monsanto hat ja keine neuen Werte geschaffen, sondern sollte durch Synergien Einsparungen ermöglichen (auch im Lohnbereich) und sorgt somit nicht für Wirtschaftwachstum - sondern eher das Gegenteil.
    Der sonst übliche Zinsertrag, der aus solchen Investitionen normalerweise gezogen wird, entfällt hier jedoch.
    ...und da das Finanzierungskapital für den Monsanto-Kauf quasi zinsfrei zur Verfügung steht, ist das Ganze ein Nullsummenspiel, sobald die Anleihe getilgt wurde,

    zu 5.
    Derzeit hat das Kapital aber genügend Fluchtmöglichkeit aus dem Geld heraus in andere Anlagewerte. Eine zeitlich kontinuierliche Geldentwertung träfe also nur diejenigen, die diese Fluchtmöglichkeit nicht haben. Solange es bspw keine Mehrwertsteuer auf Finanzgeschäfte gibt, betrifft die Entwertung nur das Geld, das für den Konsum gebraucht wird. Konsum ist aber ein wesentlicher Antrieb der Wirtschaft.
    Bevor Dein Modell wirken kann, müsste erst mal 'Waffengleichheit' hergestellt werden:
    Gleiche Besteuerung von Kapitalertrag und Arbeit
    aka Finanztransaktionssteuer, Zinsabschlagsteuer so hoch wie Lohnsteuer etc.

    zu 6.

    Wer zu teuer mit hohen Zinsanteilen anbietet, verschwindet vom Markt!

    Das würde bedeuten, dass Banken über die Höhe der Zinsen entscheiden könnten, wer am Markt bleiben darf und wer nicht.
    Da vertauscht Du Ursache und Wirkung:
    Wer den größeren Mehrwert realisieren kann, kann höhere Zinsen zahlen und steigt in der Attraktivität für das Kapital.
    Derjenige hat also denselben Gewinn wie sein Mitbewerber, obwohl er höhere Zinsen zahlt.
    Solange Kapital begrenzt ist, würde der Ineffizentere vom Markt verschwinden (mangels Invest-Kapital)
    Da aber Kapital derzeit nahezu unbegrenzt ohne nenneswerte Kosten verfügbar ist, werden also auch diejenigen 'durchgefüttert', die eigentlich unwirtschaftlich arbeiten.
    Erinnert schon fast an Planwirtschaft 😉

    zu 7.

    Die derzeitigen Mieten resultieren aus Krediten oder Kreditvergleichen und gleichzeitig der Erwartung, dass die Zinsen eher positiv bleiben.

    Warum gibt es dann immer mehr Luxus-Bauten/Wohnngen, die nicht vermietet werden?
    Hier wird Kapital investiert, weil es nix kostet (zinsfrei).
    Gleichzeitig verringert sich das Angebot an Mietwohnraum ---> Mietenanstieg
    Du ignorierst hier mal wieder die Preiselastizität: Wohnen muss man, egal was es kostet.
    Der Kipp-Punkt ist erst erreicht, wenn die Mieter die Mieten nicht mehr bezahlen können....wie in Spanien o.ä.

    Wenn ein Gebäude insgesamt nur für 25% der Kosten gebaut werden kann, weil die Kreditfinanzierung entfällt, werden auch die Mieten sinken.

    Auch hier übersiehst Du die Preiselastiztät im Bauhauptgewerbe etc.
    Billiges Geld führt zu einer höheren Nachfrage im Baugewerbe und damit zu steigenden Preisen dort. (so wie aktuell zu beobachten)
    Die fressen Deine Zinsersparnis wieder auf.
    Prinzipiell würden die höheren Löhne der Bauarbeiter zwar die Wirtschaft ankurbeln können, werden aber von den höheren Mieten wieder aufgefressen ---> Nullsummenspiel
    Solange der tatsächliche Mehrwert des 'Baubooms' in Betongeld gebunkert wird, erreicht er nicht die Realwirtschaft.
    Hier würde 'Bodenzins' oder vergleichbare Modelle etwas ändern können. Der aktuelle Grundsteuer-Entwurf sieht aber anders aus.

    zu 8.
    Das wird durch unser derzeitiges Steuersystem noch forciert.

    zu 9.
    Ich bin ein Fan von Verschwörungstheorien - vor allem weil sie sich in letzter Zeit immer häufiger evident gezeigt haben oder sogar bewiesen wurden 😉
    So diskreditierend der Begriff in der Gegenwart auch benutzt wird, ist es doch das Prinzip wissenschaftlicher Arbeit, eine Theorie aufzustellen, um sie dann zu beweisen oder zu widerlegen.

    An Deinem Modell sehe ich bisher einige Thesen, die mit der Realität,wie oben gezeigt, nicht in Übereinstimmung zu bringen sind.
    Meine Hauptkritik ist, dass Du Einzelvorgänge losgelöst vom Kontext betrachtest.
    Dein vorgeschlagenes Zeit-Geld-Modell funktionierte Anfang vorigen Jahrhunderts in einem nahzu abgeschotteten Binnenmarkt, ohne globalen Giralgeldverkehr in nahezu 100% Realwirtschaft.
    All diese Bedingungen haben wir heute nicht mehr.


  • Sachsen-Anhalt

    Hallo Klaus

    ich teile Deien Anmerkungen allesamt nicht. Icch sehe auch, dass es keinen Sinnhat, mit Dir weiter zu diskutieren. Ich sehe das als Zeitverschwendung. Zeit, die ich viel besser mit jungen Leuten Nutzen kann, die das Konzept einer nichtkapitalistischen Marktwirtschaft viel eher verstehen. Schade, wenn es bei Aufstehen keine Chancen hat.
    Viele Grüße
    michael


  • GLOBALER MOD LOKALER MOD

    Das finde ich schon signifikant für die Glaubwürdigkeit.
    Da kommt irgend jemand daher gelaufen, stellt ein paar kritische Fragen und der Verfechter der These zieht sich wieder in seinen Elfenbeinturm zurück.
    Wie mögen wohl seine Studenten jetzt die These bewerten, wenn sie sehen, dass der Thesenverfasser bei der ersten Kritik das Weite sucht?

    ...und noch etwas bleibt trotz Deiner Flucht im Raum stehen:
    Die Zweifel, die der Abgleich mit der Realität hinterlässt.
    Wir HABEN seit März'19 wieder negative Zinsen, die gegenwärtig immer neue historische Tiefststände erreichen.
    Gleichzeitig registrieren wir eine 'Abkühlung der Konjunktur'
    Ich kann mir keinen fundamentaleren Gegen-Beweis einer These vorstellen als die Realität.


  • Sachsen-Anhalt

    Hallo Klaus,
    Deiner Argumente sind x-fach widerlegt. Siehe u.a.:
    https://www.sozialoekonomie-online.de/archiv/zfsoe-online-archiv-folge-192-200.html
    Insbesondere die Artikel von Thomas Seltmann, Dirk Löhr unf Niko Pech, insbes. Heft 200

    Ich suche nicht das Weite, sondern ich habe zur Zeit wegen x anderer Termine nicht die Zeit und kraft zum x-ten Mal für jeden Kritiker (serlbst wenn Du jetzt Deine Fehler ind en überlegungen eingestehen solltest- käme doch sofort der Nächste - ich habe das übrigens schon in anderen Foren erlebt).

    Wenn ich mal wieder Zeit habe, setzte ich mich ran und schreibe ausführlich. Hier ist mir momentan Aufwand und Nutzen nicht ausreichend
    michael


  • GLOBALER MOD LOKALER MOD

    @microst In den von Dir verlinkten Artikeln geht es vornehmlich um die technische Realisation des 'Bargeldverfalls'. Die primäre Frage, ob sich tatsächlich der gewünschte Effekt einstellt, wird dort - genau wie bei Dir - schlicht nicht hinterfragt:

    „Eine Besonderheit der Deflation liegt in der schon erwähnten „Nullgrenze“. So-
    lange mit dem Bargeld ein liquides, risikoloses alternatives Aktivum zur Verfügung steht, kann
    der Nominalzins nicht unter null sinken – die Anleger würden Aktiva mit negativer Verzinsung
    meiden und Bargeld halten.“

    Der Nominalzins IST unter Null gesunken, der Euro IST aktuell kein risikoloses Aktivum. Der börsennotierte Umlaufzins liegt aktuell bei -0,4%. Der negative Zins ist Realität!
    Trotzdem stellt sich der vorhergesagte Effekt nicht ein - im Gegenteil:
    Wir laufen gerade in eine Wirtschaftsflaute hinein.

    Die Theorie lässt einfach die heutigen technischen Möglichkeiten des Geldverkehrs außer Acht:

    Wer der Gebühr entgehen will, dem bleibt nichts anderes übrig, als
    überschüssige Zahlungsmittel zu investieren oder mittel- und längerfristig anzulegen.

    Abgesehen von der Tautologie, dass eine Investition eine 'mittel- oder längerfristige Anlage ist, offenbart dieser Satz den eklatanten Denkfehler in der Umsetzung.
    Es ist eben in unserer vernetzten Welt sehr wohl möglich, dieser Gebühr zu entgehen - allerdings nicht der Oma an der Supermarktkasse und nicht der alleinerziehenden Mutter, die von der Hand in den Mund lebt.
    Damit ist klar, wen dieser Bargeld-Wertverfall trifft:
    Diejenigen, die ohnehin 100% ihres Einkommens in die Lebenshaltung investieren müssen.
    Institutionelle Investoren haben dagegen unzählige Alternativen, auf andere Weise liquide zu bleiben (Verbriefung im Hochgeschwindigkeitshandel, Leerverkauf usw usf) oder gar neue Liquiditätsmittel wie Bitcoin o.ä. zu erschaffen.
    Willkommen in der Gegenwart!

    Stellt sich noch die Frage, warum diese Theorien so eklatant an der Wirklichkeit zerschellen:

    Innerhalb eines Gesamtkonzepts zur Einführung der Liquiditätsgebühr im Rahmen einer Re-
    form des staatlichen Geldmonopols wäre die Wirkung noch tiefgreifender.

    ...und da sind wir wieder bei den Elfenbeinturm-Jüngern, zu denen scheinbar noch nicht durchgedrungen ist, dass es längst kein staatliches Geldmonopol mehr gibt.
    Geld wird von Geschäftsbanken aus dem Nichts geschaffen - durch Kreditvergabe!
    ....oder wie Rockfeller mal sagte:
    "Es ist mir egal, wer gerade regiert, solange ich die Kontrolle über die Geldschöpfung habe" (hat er, da die FED eine Privatbank ist)

    Das einzige Geld, das noch uns allen gehört, ist das Bargeld!
    ...und genau da wollt Ihr ansetzen!?


  • GLOBALER MOD LOKALER MOD

    kurzer Realitätsabgleich zwischendurch:
    Der börsennotierte Umlaufzins ist gerade auf ein neues Tief von -0,41% gefallen.
    Die EZB wird den Leitzins demnächst auf unter Null setzen.
    Gleichzeitig will sie wieder Anleihen kaufen...
    ...und was hat all das bisher gebracht?
    Wir befinden uns aktuell auf dem Weg in eine Rezssion mit einer Inflationsrate von aktuell 1,3%
    Jeder aussen stehende Beobachter muss zu dem Schluss kommen, dass Zinssenkungen überhaupt keinen Einfluss mehr haben - oder vllt sogar nie gehabt haben?!
    Das wurde zwar gebetsmühlenartig von einigen Wissenschaftlern immer wieder behauptet,
    wird jedoch gerade von der Wirklichkeit widerlegt.
    Wenn dem so ist, dann stellt sich ach die Frage:

    Was spricht eigentlich dagegen, dass die EZB in Zukunft Staaten in unbegrenzter Höhe finanziert?
    Zinsen fallen ja nicht mehr an - im Gegenteil - Wir verdienen ja derzeit Geld mit der Neuverschuldung.
    ...und die Kredite zurück zahlen kann und wollte sowieso niemand mehr seit Bretton-Woods aufgehoben wurde.


Anmelden zum Antworten
 

Dies ist ein unabhängiges Forum für die Sammlungsbewegung aufstehen. Wir stehen für Meinungsfreiheit und effektive Vernetzung.