Vorstellung neuer Nutzer



  • Tja, warum bin ich hier?

    Mich beschleicht schon seit mehreren Jahren das Gefühl, dass es mit der "Demokratie" in Deutschland nicht mehr weit her ist. Gemäß diversen Lexika bedeutet "Demokratie" dass die Staatsgewalt vom Volke ausgeht. Das kann ich hier immer seltener erkennen. Das was ich persönlich beobachte, ist, dass die Staatsgewalt von etwas ganz Anderem ausgeht (es ist klar was ich damit meine...) Die Freiheit, die hier immer wieder propagiert wird, ist nur noch die Freiheit des Kapitals. Es wird Zeit, dass unsere "Volksvertreter" mal wieder das gemeine Volk vertreten..... .
    Wer meint das Rentenproblem durch eine Erhöhung des Rentenalters zu lösen, der hat "den Schuss nicht gehört". Viele dieser Betroffenen können schon mit 60-63 nicht mehr - egal ob sie durch körperliche oder psychische Beanspruchungen kaputt sind oder kaputt gemacht wurden. Aber es ist ja auch viel leichter den "Alten" dann den Repressialien und Sanktionierungen der Arbeitsämter und Jobcenter auszusetzen um dann Geld einzusparen, damit die "Bilanzen" wieder stimmen.



  • Mich verwundert immer, dass Menschen denken, es sei jetzt plötzlich nicht mehr so weit her mit der Demokratie. Unter Adenauer, Franz-Josef Strauß, Kiesinger und anderen war es mit Filz und Mauschelei immer besser bestellt als heute - nur wusste niemand davon oder man schwieg dazu. Transparenz und Information heute sagen noch nichts über den Zustand an sich. Wie Gysi gestern schön sagte - die Ungleichheit in der Welt war immer schon so wie heute, nur die Afrikaner wussten nichts Genaues. Jetzt haben sie Handy und wissen.
    Meine Schwiegermutter hatte für 40 Jahre Arbeit als ausgebildete Schuhverkäuferin und Mutter von 3 Kindern eine Rente von 700 DM. Damals in den 80ern.


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    @Lotte sagte in Vorstellung neuer Nutzer:

    Mich verwundert immer, dass Menschen denken, es sei jetzt plötzlich nicht mehr so weit her mit der Demokratie.

    kultureller Ausdruck

    • das Niveau der deutschen Sprache in den Unterhaltungssendungen ist gesunken
    • das Niveau der intellektuellen Bücher ist gesunken
    • das Niveau des Rock'n'Roll ist gesunken
    • das Niveau der Parteien ist gesunken
    • das Niveau der Kinofilme ist gesunken

    Infrastruktur

    • die Versorgungslage kultureller Einrichtungen hat sich verschlechtert
    • die Versorgungslage mit Schwimmbädern und Krankenhäusern hat sich verschlechtert
    • der Erhaltungszustand des öffentlichen Raumes in den Städten hat sich verschlechtert
    • die Planung und Umsetzung neuer Infrastrukturprojekte hat sich verschlechtert

    Umwelt

    • die Qualität der Lebensräume ist gesunken
    • die Qualität der Kulturlandschaft ist gesunken


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  • Hallo, ich bin Ute (47) aus Bremen.

    Warum ich mich registriert habe:

    Weil ich mich seit Jahren über die Regierung ärgere und „Aufstehen“ eine Chance bietet, eine neue soziale und gerechte Politik für das Volk zu schaffen bzw. zurück zu holen.

    Meine persönlichen Themen sind die prekäre Beschäftigung sowie der Mindestlohn, der unbedingt auf 12,00 € oder besser noch 13,00 € erhöht werden sollte. Ich selbst bin davon betroffen, weil ich von meinem Arbeitgeber soweit "herunterreduziert" wurde, dass ich knapp 60 % vom Durchschnittslohn einer ungelernten Bürohilfskraft in Bremen erhalte. Dabei bin ich gelernte Bürokauffrau. Die Agenda 2010 begünstigt Arbeitgeber ohne Tarifbindung insofern, dass Arbeitnehmer so menschenunwürdig entlohnt werden können.

    Ich wünsche mir, zusammen mit den anderen Aufstehenden eine soziale und gerechte Politik für alle Bürger zu schaffen. Gerne auch mit Aktionen und Demos und gar Großdemos vor dem Bundestag.

    Liebe Grüße

    Ute



  • Herzlich willkommen im Team der AUFSTEHER/-INNEN!


  • Baden-Württemberg Freiburg

    Hallo an alle Aufstehenden!
    Ich bin Gabi und freue mich, dass es jetzt 'aufstehen' gibt. Mein Ziel ist es, so viele Menschen mit unseren Aktionen anzuregen, dass in Deutschland keiner mehr sagen kann, er/sie hätte nichts von all dem, was schief läuft, gewußt. Ich persönlich fühle mich nicht vertreten durch unsere sogenannten Volksvertretenden und suche schon seit längerem eine politisch aktive Gruppierung, die sich um soziale Missstände kümmert, diese aufdeckt und thematisiert, so dass keiner mehr wegschauen kann. Seit längerem verfolge ich die Redebeiträge von Sahra Wagenknecht, hinter deren Aussage ich voll stehen kann. Sie bringt die Ursachen der Missstände voll auf den Punkt. Nun hoffe ich, dass unsere neue Gemeinschaft stetig wächst und so aktiv wird wie die Gelbwesten in Frankreich, nur ohne Gewalt und der damit einhergehenden Unterwanderung.



  • Hi, ich bin Martin und verfolge die Entstehung und den beginnenden Aufbau der Bewegung mit großem Interesse. Durch meinen sehr ländlichen Wohnort und Beschäftigung ist meine verfügbare Zeit begrenzt, dennoch würde es mich freuen, wenn es bald eine Ortsgruppe in meiner Nähe (Daun) geben wird. Die 140 km nach Koblenz hin und zurück wären für mich nur am Wochenende möglich , zwecks Teilnahme an Treffen oder Aktionen. Meine Hauptinteressen wären : Abkehr von der neoliberalen Wirtschafts-Diktatur zu einer homogenen Gesellschaft mit flacher Hierarchie Struktur, Verbesserung der sozialen Stützpfeiler bis hin zum BGE und Umverteilung des Volks-Vermögens von Oben nach Unten. Regierungsform einer totalen, wirklichen Demokratie mit ständigen Volksentscheiden via Internet. Das wären erstmal die Hauptpunkte, aus denen sich viele Neben-Schauplätze automatisch ableiten. Recht utopisch, aber notwendig, da der Kapitalismus in seiner heutigen Form kurz vor dem totalen Kollaps steht. Ich hoffe, ich finde unter Euch eine Menge Gleichgesinnte !



  • @kawasakel Hallo Martin, willkommen im Aufstehen Team, hier kannst Du Dich über Themen informieren und natürlich auch selbst an Diskussionen beteiligen, vor allem weil Du ja ländlich lebst und so weit entfernt von einer größeren Stadt.



  • @kawasakel
    Eröffne ein Thema unter der Rubrik REGIONAL



  • Rubrik -> Ländlicher Raum (selbsterklärend) -> Vorschlag



  • aufstehen bedeutet für mich das aufeinander zugehen von 80 Mio Menschen um für den größten gemeinsamen Nenner einzustehen.

    aufstehen bedeutet für mich, sich für das selbstbestimmte Existenzrecht stark zu machen.

    aufstehen bedeutet für mich, eine Welt zu hinterlassen, in der wir Menschen unser Grundrecht auf Nahrung, Wohnen, Energie, Information, Kommunikation und Leben verankert haben.

    aufstehen, aufeinander zugehen, miteinander gestalten


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