Gibt es inzwischen auch bei aufstehen politische "Flügel"?



  • Liebe @Lotte, das funktioniert. Hier nun meine email anfrage:

    Betreff: zur KO AG Sozialismus
    Datum: Wed, 11 Sep 2019 20:26:24 -0400
    Von: willi uebelherr willi.uebelherr@gmx.de
    An: Komm.Org. AG Sozialismus ag_sozialismus@kommunistische.org
    Kopie (CC): Komm.Org. Info info@kommunistische.org

    Liebe freunde der AG Sozialismus,

    durch zufall bin auf eure Seite gestossen und wollte etwas darin wuehlen, was bei euch so geschieht. Las dann aber, dass die diskussionsgruppen nicht so einfach zu erreichen sind.

    Ich bin auf der suche nach jenen, die sich mit den Perspektiven, also der Zukunft, beschaeftigen. Und so kam ich auf eure arbeitsgruppe. Ob das der richtige ort fuer mich waere, weiss ich nicht.

    Ich bin jetzt 70 jahre und lebe seit 8 jahren in Latein Amerika. 6 jahre davon war ich aktiv in Venezuela, Nicaragua, Ecuador und Bolivien. Inzwischen bin ich in Paraguay und beschaeftige mich im wesentlichen allein mit freier technologie, weil ich erkennen musste, dass es ohne etwas praktisch vorzeigbares nicht geht.

    Venezuela war mit Hugo Chavez mit sicherheit die produktivste umgebung, auch wenn es sich dann doch zeigte, dass der parasitaere politische ueberbau alles tut, um eine selbstorganisation "von unten" zu verhindern. Das gleiche erlebte ich in den anderen ALBA-Staaten auf dem Festland. In Kuba war ich nicht, weil mir davon dringendst abgeraten wurde und ich auch keine lust hatte, 50 USD fuer ein monatliches Visum auszugeben und die restriktionen fuer gaeste zu akzeptieren oder im abschiebelager zu landen.

    Die Zapatisten in Chiapas/Mexico waren fuer mich genauso frustrierend. Allerdings zeigt sich auch dort in letzter zeit ein deutlicher wandel wie in Venezuela nach der langen pause seit dem Tod von Hugo Chavez.

    Generell sage ich, dass immer das Ziel an erster stelle steht. Wir brauchen unsere Perspektiven und Visionen, um die Orientierung nicht zu verlieren. Und die wege dorthin ergeben sich aus dem, was vorliegt und dem, was im kollektiv moeglich ist.

    Dieses ziel wird uns bewusst, wenn wir die antworten auf die frage suchen: Wie wollen wir leben? So machen wir uns frei von allen restriktionen des verbotenem und gescheitertem. Auch frei von allen vorgaben, die so manche in ihrer zeit fuer ihre zeit sich erdachten.

    Was ich als methode aus allem gelesenen und erfahrenem ableiten kann ist die Notwendigkeit einer radikalen Dezentralisierung. Das steht eurem "demokratischen Zentralismus" (DZ) voellig kontraer gegenueber. Darueber mit euch in einen offenen diskurs zu treten bin ich sehr gerne bereit.

    Ich habe etwas wichtiges in euren texten zu offenen fragen gefunden:
    "Um einen zukünftigen Sozialismus in Deutschland skizzieren zu können reicht es nicht aus nur Fehler der Vergangenheit zu erkennen und auszuwerten. Es bedarf auch einer möglichst genauen Auseinandersetzung mit den konkreten Voraussetzungen unter denen der Sozialismus aufgebaut werden wird."
    "Von besonderer Bedeutung ist die Auseinandersetzung mit den ökonomischen Voraussetzungen, da das Primat unserer Analyse in der Ökonomie liegt und sich der Überbau von dieser grundsätzlich ableitet."
    "Einen hohen Stellenwert in der Diskussion um reine Arbeitszeitrechnung etwa, hat die Frage der technischen Umsetzbarkeit."

    Der zweite teil ist fuer mich zentral. Deswegen formuliere ich als Ziel:
    "Die Stabilitaet der materiellen Lebensgrundlagen fuer Alle in allen Regionen unseres Planeten."

    Der dritte teil, die Arbeitswerttheorie von David Ricardo, wie sie auch Arno Peters aus Bremen in seiner schrift "Aequivalenzoekonomie" entwirft, ist fuer mich der entscheidende hebel, um objektiv bestimmbare austauschkriterien verschiedener taetigkeiten und deren ergebnisse zu erhalten. Damit entfallen die sphaeren der spekulation und des wuchers.

    Es fehlt noch das selbstbestimmte geldsystem und deren wirkungen mit dem aussen. Die MMT (Modern Money Theory) ist da hilfreich, auch wenn sie an den entscheidenden stellen einknickt, je nach autorIn.

    Lasst mich bitte wissen, falls und wo bei euch in den diskussionsgruppen ein platz fuer mich sich anbietet.

    mit lieben gruessen, willi
    Asuncion, Paraguay



  • Lass uns wissen, wie es inhaltlich weitergeht, wenn es weitergeht. 🙂


  • GLOBALER MOD LOKALER MOD

    Noch einmal zurück zum Thema.......die politischen Flügel.....Das Team der Administratoren einer Facebook-Gruppe hat entschieden, dass Rufmord, Unterstellung von Lügen, nicht Inhalt dieser Seiten seien dürfen. Selbst vor Unterstellungen, Guido und Ottopeter, seien bezahlte Spitzel eines Netzwerkes, mit dem Ziel, aufstehen zu schaden, davor macht diese Person keinen Halt.
    Telefonterror wird vorgeworfen. Alles Aussagen, ohne jeden Inhalt bzw. ohne eine Beweisführung zu den Unterstellungen dieser Person.

    Von Rechts wegen, ein Fall für die Staatsanwaltschaft. Rufmord in wiederholter Form.

    Aber es ist nicht die Aufgabe und nicht das Ziel dieses Admin-Teams über diese Person zu richten.
    Aber die Administratoren von Bundesweite Gemeinschaft für eine solidarische Gesellschaft möchten hiermit alle Admins auffordern, mehr Augenmerk auf Personen mit einem Hang für derartige Verleumdungen zu richten.

    Denn diese dienen nur einem Ziel, die progressiven, wirklich linken Kräfte, die Gruppe der System-Stürzer bei aufstehen, natürlich gewaltfrei, zu verhindern, auszugrenzen, zu vernichten.
    Diese kaltzustellen, politisch und persönlich zu verbrennen, sie ins Abseits zu rücken.
    Dafür ist ihnen jedes Mittel Recht.
    Weshalb machen sie das?
    Weil sie von diesem bestehenden System profitieren. Kassieren oft dicke Abgeordneten-Gehälter oder Zuwendungen aus den Parteikassen. Sie wünschen sich eine aufstehen-Organisation, die so funktioniert, wie die Parteien, in denen sie politisch sozialisiert wurden. Auf diesen Moment warten sie sehnsüchtig. Versuchen sich offiziell von der „Basis“ in Landes-Sprecher-Posten legitimieren zu lassen. Kontrollieren jegliche Kommunikation, beherrschen oft selbstherrlich hunderte Email-Kontakte und Profile von Aufstehern, die sie sich unter der Vortäuschung eines vertrauensvollen Umgangs rechtswidrig angeeignet haben. Sie rücken sie nicht mehr raus. Sie sind die Herren/Herrscherinnen der Daten.
    Sie sind die eigentlichen Feinde der Demokratie, sie sind die eigentlichen Feinde von aufstehen, einer linken Bürgerbewegung, die dieses verbrecherischere und komplett nicht humanistische System abschaffen will.
    Nur leider kommt von Gruppe 1, den Systembewahrern nichts positives. Sie sitzen im Trägerverein, sie sitzen in ihren fetten Sesseln, sozial abgesichert, oder liegen in den Startlöchern, um uns als Stimmvieh auf dem Markt der sogenannten Demokratie im Bundestag in Abgeordneten-Diäten einzulösen. Sie werden uns verraten, uns benutzen, wie sie es immer machen, wie die Sozialdemokraten.

    Die Person, um die sich die konkrete Sperrung aus der Facebook-Gruppe handelt, wird hier bewusst nicht genannt.
    Eine namentliche Nennung steht der Person nicht mehr zu, im Zusammenhang mit den eigentlichen Zielen von aufstehen, die sie hier mehrfach mit Füßen getreten hat.
    Aber jeder interessierte Aufsteher kann sich den kompletten Verlauf dieser Spaltungsgeschichte und deren geistigen Initiatoren gern ansehen.


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    Aus Facebook vom 13.09.2019 Marion Bornhövd
    Zitat:
    "Oh, interessant. Das hört sich ja an, als sei das ganze in Bonn Rhein-Sieg passiert. Dort geschah folgendes: am 3.10.2018 kamen über Einladungen (die Mailadressen zu den einzelnen Regionen waren ja beim Bund; und sind jetzt beim neuen Trägerverein) im Bornheimer Rathaus 140 Menschen zusammen. Alle freuten sich über die Zahl. Dann teilte man die Gruppen regional auf: Bonn, Rhein-Sieg-Kreis rechtsrheinisch, Rhein-Sieg-Kreis linksrheinisch. Zum zweiten Treffen hatte der Verantwortliche, der jetzt immer noch im TV sitzt, vergessen, die Mails herauszuschicken. Es kamen schon viel weniger Leute, da ja nur diejenigen, die bei FB waren, den Termin mitbekamen. Gleichzeitig wurde in Bonn ein Forum für Bonn und Rhein-Sieg gegründet, da die meisten (so gut wie alle) aus Bonn, absolut gegen Facebook sind. Nach kurzer Zeit bekamen sich da alle Bonner in die Wolle und der Admin des Forums schloss das einfach eigenmächtig mit den ganzen Mailadressen, weil er sich mit welchen gestritten hatte. Beim zweiten Treffen teilten wir uns in Teams auf. Die Bonner hatten beschlossen, eine AG-Gestaltung ins Leben zu rufen, die alleinig für die Tagesordnung zuständig sein sollte. Das war nicht sehr demokratisch, weil die Leute aus Rhein-Sieg außen vor gelassen wurden. Außerdem wollten wir bei der Moderation ein routierendes System haben. Zuerst haben die Bonner ihre eigene Gruppe auf ein Minimum reduziert, indem sie z.B. dieTtreffen jede Woche in einem anderen Raum abhielten, Raumänderungen zu kursfristig angaben und zuließen, dass ein scharchender Moderator, den ganzen Saal leer redete, ohne einzuschreiten. Dadurch verloren sie auf einen Schlag alle jungen Leute. Die gingen lieber woanders hin. Immer wieder kam es fast zum Eklat, weil die AG, die dafür zuständig war, die Einladungen und die Tagesordhnung für alle (in Bornheim) zu spät herausgaben, sandte ich aus dem Rhein-Sieg-Kreis und von aufstehenTV zweimal eine Einladung. Auch klappte es dann irgendwie mit der Rotation. Dann kam der Klops. Auf dem letzten Plenum, sagte der Freund, der uns immer (kistenlos) den Raum besorgte, es gebe noch zwei freie Termine, den 25.08. und den 22.09. . Die absolute Mehrheit war für den 25.08. Joachim, mein Mann hatte inzwischen ein neues Forum für Bonn Rhein-Sieg eingerichtet. der Termin wurde bestätigt und dann auf das Froum gestellt. Eine Pseudo-Alphafrau aus Bonn änderte im Nachhinein den Termin gegen den Beschluss des Plenums und schickte entgegen meinem Rat, keine Mail dazu an das Plenum. Als ich die Gruppe darauf hinwies, dass sie gegen den Willen der Vollversammlung gehandelt hätten, wurde mir verboten, weiterhin per Mail Vorschläge einzureichen und ich wurde beschimpft. Nun kümmerte ich mich auch nicht mehr um die Einladungen. Letzte Woche schrieb sich die Bonner Gruooe freudige Mails, dass die AG-Gestaltung aufgelöst sei und sie sich nun auch nicht mehr kümmern würden. Sie beglückwünschten sich gegenseitig, anscheinend dafür, dass sie nun auch die die Rhein-Sieg-Gruppe kaput gemacht haben. Sie sind in keiner Weise von des Gedankens Blässe angekränkelt."


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    Noch eine Beitrag aus Facebook:
    Brigitte Kittler ist in Dresden.
    Zitat:

    "Wie geht es weiter bei aufstehen Dresden und Umland?

    Am 12.09.2019 trafen sich im Pianosalon Dresden zum wiederholten Mal ca. 25 Aufrechte, die gewillt sind, Aufstehen weiter zu führen. Aber das ist gar nicht so einfach.

    Zum besseren Verständnis:

    Seit Sommer 2018, als sich auch in Dresden eine Gruppe fand, organisierten sie mit einem Orgateam einige Veranstaltungen mit mäßigem Erfolg.

    Die Menschen fühlten sich nicht angesprochen, waren überfordert, falsche Themenwahl, der Gründe mag es viele geben.
    Parallel dazu wurde ein internes Forum ins Leben gerufen, damit die einzelnen Gruppen miteinander kommunizieren und sich austauschen konnten. Die Idee fanden alle gut. Aber so blieb es eine interne Kommunikation, die nur für registrierte Mitglieder bei Aufstehen Dresden und Umland offen stand.

    Aber dann entstanden auch in Dresden Unruhen, weil es analog des Highländers nur einen geben kann, der den Ton angibt bzw. an der Spitze steht. So wurde ein Keil in die Arbeit getrieben.

    Viele Menschen, die sonst noch zum Treffen oder zur Veranstaltung kamen, blieben weg.

    Zum Treffen im August kündigte das Orgateam plötzlich ihren Rücktritt zum 01.09.2019 an, nachdem es dazu beigetragen hatte, dass immer weniger Menschen erreicht wurden und die Mitgliederzahlen schwanden.

    In Parteien ist es so, wenn ein Vorstandsmitglied seinen Posten abgibt, zieht er sich total aus der aktiven Arbeit zurück und überlässt dem Nachfolger die Arbeit.

    Das sogenannte Alphatier blieb und versuchte weiter, seine Ansprüche bei Aufstehen durchzusetzen, von Lakaien und Hörigen unterstützt.

    So kam es zum Eklat und einige Aufgestandene verließen die Versammlung. Das mag nicht richtig gewesen zu sein, aber sonst wäre die Situation eskaliert.

    Ein Neuanfang bzw. Weiterführen ohne Orga sieht grundsätzlich anders aus.

    Wir geben nicht auf!

    Ich gehörte zu den Aufgestandenen, die die Veranstaltung vorzeitig verließen.

    Brigitte Kittlers "


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    Steffen Beck hat zu dem Beitrag oben, von Brigitte Kittler aus Dresden folgendes Statement auf fb abgegeben.

    "Wie sich das überall ähnelt. Alphatiere sind der Tod von Aufstehen. Versuchen wir es doch mal ohne."

    Darauf habe ich dann mit folgendem Text geantwortet:

    .....ob wir das nun Zentralismus nennen, oder Anarchie? Sollten erst mal die Begriffe geklärt werden. Anarchie ist genau das Gegenteil von dem, was diese Alphas bzw. Führungsfunktionäre benötigen, für die Durchsetzung ihrer Strukturen und ihrer Ziele. Sie brauchen Hirarchie. Sie brauchen ein Oben, sie brauchen eine breite Masse, die ist unten, und dazwischen ihre "Delegierten", Landesvertreter, Presse- und Postverantwortlichen. Ich bin der Meinung, diese Hirarchien benötigt eine Bewegung nicht. Denn sie verführen zu Macht, die überhaupt nicht nötig ist, abzugeben. War aber nicht das Thema, das waren die Alphas. Ich nenne mal ein paar Namen, E. Thälmann, Che Guevara, Martin Luther King, Willi Brandt, Rosa Luxemburg. Das waren alles keine Schlafschafe. Aber sie haben ihre Fähigkeit, eine starke Führungspersönlichkeit zu besitzen, ihre Idee, der Gruppe geschenkt, ihre Kraft für die große Mehrheit einzusetzen. Genau das ist der Unterschied. Wir brauchen starke Alphas, aber die unserer Idee dienen. Momentan sind die Alphas, die auf dieser Welt was bewegen, das Sagen haben, Egoisten, Psychopaten, Rassisten. Bestes Beispiel ist Trump. Weil dieses aktuelle System auf dieser Welt, das führende Gesellschaftssystem des Westens, so krank ist, kommen solche Kreaturen in die Alpha-Position. Wir sollten uns öfters mal ein Beispiel im Tierreich nehmen. Ich habe mich die letzten 20 Jahre sehr viel mit Hunden und Wölfen beschäftigt. Sie besitzen ein ähnliches Sozialverhalten wie wir Menschen. Können nur im Rudel überleben. In einem Wolfsrudel wird nicht der egoistischste oder der stärkste Rüde zum Anführer, zum Alpha, sondern der Erfahrendste, der Wolf mit der höchsten sozialen Kompetenz. Denn er muss für den Erfolg des Rudels sorgen, Entscheidungen für dessen Fortbestand führen. Im Ernstfall opfert er sich für das Alpha-Weibchen, weil sie über die Nachkommen den Fortbestand des Rudels sichert. Jetzt mal zu aufstehen, hätte ein kluger Rudelführer, eine erfahrene Persönlichkeit, mit echten Führungsqualitäten, im September 2018, ein Konzept gehabt, wie man die Kommunikation bei aufstehen gestaltet, wir wären dieser Person gefolgt. Hätte es am 01. September ein Internetforum gegeben, wir hätten uns dort alle angemeldet. Hätte diese starke Persönlichkeit dort mit der Basis auf Augenhöhe kommuniziert, wir hätten Respekt gehabt und wären seinen Ideen gefolgt. Hätte er sein Rudel in die Findung von Lösungswegen mit einbezogen, wir hätten ein starkes Gefühl der Zugehörigkeit empfunden. Hier geht es auch viel um Emotionen, nicht nur um Vernunft. Wäre aus dem Gründungsaufruf unter Einbeziehung der Basis, der damals vorhandenen Massen, ein konkreter Plan geworden, wie wir diese schwammigen Ziele, die da drin stehen, auch Stück für Stück erreichen, umsetzen können, nicht nur die Leute auf die Straße schicken, uns selbst Erfolg organisieren, es wären den 170.000 weitere Hunderttausende gefolgt. Vom ersten Tag an hätte politische Bildung, Aufklärung, eines der wichtigsten Aufgaben, Bestandteile der gesamten Kommunikation von aufstehen sein müssen. Wir hätten heute, nach einem Jahr, wenn man die Massen hätte mobilisiert, schon einen eigenen Nachrichten/Doku-Kanal im öffentlichen Fernsehen haben können. Ein Gegengewicht, zu dieser Verblödungs- und Ablenkungsindustrie dieses neoliberalen Systems. Nochmal zusammen gefasst, wir brauchen starke Führungspersönlichkeiten, starke Alphas, denen man vertrauen kann, weil sie unsere Idee vertreten. Aber nicht ihren persönlichen Vorteil, in einem Parlament zu sitzen, und dort als Aufstehen-Delegierter fette Bezüge zu kassieren. Sondern dieses System radikal zu verändern, das geht leider nicht, wenn man selbst zum Teil des Systems wird.


  • GLOBALER MOD LOKALER MOD

    Willi Uebelherr: "Lieber Guido Schulz, zunaechst zum Alphatier. Die Verhaltensforscher sind sich da nicht einig, weil uns erfahrungen lehren, dass es oft ganz anders ablaeuft. Fuer Maenner geht es dabei um die dominanz um die frauen. Wenn es um futter- und weideplaetze geht, sind es meist die erfahrenen frauen. Bei den menschen, auch einer Tierart, sehen wir aehnliches. Die Gemeinschaften sind zumeist in der hand und fuersorge der frauen. Die maenner machen sich zumeist nur wichtig. Also Gockel-Verhalten.

    "Weshalb sollte ein Mensch mit dieser Gabe diese nicht nutzen, wenn sie der Mehrheit Nutzen bringt."

    In Gemeinschaften auf der Basis der Gleichwertigkeit koennen wir nur Vorschlaege an die Gemeinschaft machen, die dann gleichwertig entscheidet, indem sie zustimmt oder ablehnt. Die faehigkeit, als Individuum "dominant" aufzutreten sagt nichts ueber die faehigkeit aus, die situationen richtig einzuschaetzen und eine stabile orientierung einzuhalten.

    "Wäre Sahra W. nicht solch eine .."

    Sahra Wagenknecht wurde ueber die buergerliche Presse zu dem gemacht, was sie ist. Sie ist nicht radikal, sie greift nicht direkt an, sie bewegt sich im feld des zulkaessigen. Weder die privaten Geld- und Finanzsysteme thematisiert sie, noch die vollstaendige aufloesung der militaerischen und paramilitaerischen apparate, noch das buerokratenmonster EU, noch die Nakba, dafuer aber 70 jahre Fascho-Staat Israel. Und weiter? Ueber "Aufstehen" will ich jetzt gar nicht reden.

    Das waren die drei punkte, die mich trafen."

    Antwort Guido:

    Lieber Willi Übelherr...fangen wir mal bei Sahra an. Für mich ist sie die radikalste Person im Bundestag, wenn es um das Thema Krieg und Frieden geht, sowie um Massenverarmung. Sie spricht Dinge aus, die sonst gar nicht zur Sprache kommen würden. Sie fährt nach Ramstein und stellt sich dort auf eine Bühne. Sie zieht eine gelbe Weste an, obwohl sie ein Symbol für Systemsturz bedeutet. Ich nehme ihr das auch alles ab, was sie sagt. Eine totale Ausnahme, im Betrieb dieses Berliner Schmieren-Theaters. Natürlich stimmen Deine Argumente, sie müsste noch viel radikaler sein. Aber dann wäre sie dort nicht mehr. Und keine Talkshow würde sie mehr einladen. Sie tanzt auf einem dünnem Seil. Dafür achte und schätze ich sie. In Bezug aufstehen und Bürgerbewegung, hat sie sich völlig verkalkuliert. Weil sie davon keine Ahnung hat. Aber das ist auch nicht schlimm. Sie hat nach einem halben Jahr gesagt wie der Status ist, und jetzt sind wir dran. -------------------------------------------------------------------Zu den dominaten Kerlen, gibt auch solche Weibsen, oft noch viel schlimmer und emotionsloser. Wenn ich an unsere ehemalige Kriegsministerin denke. Aber vielleicht ist sie gar keine Frau? -----------Männer alles Gockel, deshalb haben die Frauen die eigentliche Macht. ??? Ob wir uns das wünschen sollen? Ich denke, ganz so stimmt Deine Analyse nicht. Es sind nicht die Frauen, die diesen Planeten beherrschen. Und wenn eine Frau wirklich mal in solch eine Position kommt, wurden alle positiven Merkmale einer Frau auf dem Weg nach oben abtrainiert, "weggezüchtet." Bestes Beispiel, erkennst Du noch irgend einen positiven fraulichen Unterschied unserer Kanzlerin, zu den Männern auf der Regierungsbank? -------------------------------------------------- "In Gemeinschaften auf der Basis der Gleichwertigkeit koennen wir nur Vorschlaege an die Gemeinschaft machen, die dann gleichwertig entscheidet, indem sie zustimmt oder ablehnt. Die faehigkeit, als Individuum "dominant" aufzutreten sagt nichts ueber die faehigkeit aus, die situationen richtig einzuschaetzen und eine stabile orientierung einzuhalten." Aber so fair und nach Lehrbuch läuft das Leben nicht. Mal ein Beispiel aus dem Leben bei aufstehen 2019...........Wenn Du auf eine Gruppe stößt, wo ein Haufen Schlafschafe es sich bequem gemacht haben, kuscheln alle schön, dann kommst Du, Ottopeter Flettner oder ich, und sagen, nächste Woche komme ich bei Euch vorbei, wir werden gemeinsam eine Spontan-Demo machen. Danach beim Bundestagsabgeordneten, der immer für Waffenexporte stimmt, dem einen Besuch abstatten, danach zum privaten Stadt-Fernsehen gehen, Interwiev geben und dann muss einer von euch einen Vortrag vor einer 500 Personen großen Gruppe halten. Eine Woche Zeit, Ottopeter will jetzt eine Entscheidung, machen wir das? Oder soll Ottopeter lieber in die nächste Stadt, zu einer anderen Ortsgruppe fahren? Wenn die Gruppe keine Alpha-Typen hat, die auch Risiken eingehen, es gewohnt sind, in der Öffentlichkeit eine gewisse Stärke auszustrahlen, denn fährt Ottopeter weiter. Er sucht die Alphas und findet diese ganz schnell. Er muss nur rauskriegen, ob diese Alphas das selbe Ziel haben, wie er.


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