Gibt es inzwischen auch bei aufstehen politische "Flügel"?



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    Hier mal eine Reaktion einer Person aus Magdeburg, welche ich eindeutig zu der Gruppe 1, den Bewahrern des Systems, zähle.
    Zitat aus Facebook Stammtisch:
    "Ottopeter Flettner:
    hier mal der Kommentar von Hartmut Koblischke in der Gruppe aufstehen bayern unzensiert auf den text von Guido, den ich auch dort geteilt habe:.............................. "Der Trägerverein wird seit einem Jahr ununterbrochen angegriffen, diffamiert, durch den Dreck gezogen.
    Es werden täglich Lügen über den Verein verbreitet.

    Verantwortlich ist ein (hauptamtliches) Spitzelnetzwerk um die Guido Schulz, Ottopeter Flettner und anderen. Sie benutzen halbreale Fakeprofile bei Facebook für ihre "Arbeit".

    Menschen werden permanent verleumdet, angegriffen. Sie werden als wirr, krank, verrückt, diktatorisch und anderes beschimpft.
    Es werden Daten gesammelt (meist über Messenger/PN). Mittels Telefonterror geht es weiter.
    Besonders betroffen sind Frauen.
    Die verunsicherten Menschen zogen und ziehen sich in Größenordnungen von Aufstehen zurück.

    Im obigen Text stehen nur Lügen. Wirres Zeug.

    Warum wehrt sich der Trägervein nicht gegen diese Diffamierungen?

    Ist keine Kraft mehr da, das Spitzennetzwerk aufzudecken und anzugreifen?

    beste Grüße an alle demokratisch gesinnten Menschen! Kopf hoch! - Nicht die Hände! :-)"
    Zitat Ende.

    Erst mal witzig, weshalb diese Person nicht hier im Internetforum Stellung bezieht. Hier sind all die Personen, die es auch betrifft. Sondern flüchtet nach Facebook Bayern.
    Aber wer sich meine Beschreibung der 3 Gruppen durchgelesen hat, Personen aus Gruppe 1 meiden Internetforen, gerade dann, wenn sie keine Zensur ausüben können, nicht die Administration beherrschen.

    Zitat HK: "Der Trägerverein wird seit einem Jahr ununterbrochen angegriffen, diffamiert, durch den Dreck gezogen."

    Mal wieder Behauptungen, welche in den Raum geschmissen, ohne jeden konkreten Beweis. Alle Kritik am TV von mir und Ottopeter hatten Hand und Fuß. Konkrete Beweise und Tatsachen wurden geliefert. Aber wieder ein Indiz, zu welcher Gruppe dieser Herr gehört. Kritik am TV von "einfachen" Aufstehern geht überhaupt nicht. Und wenn überhaupt, dann alles innerhalb der Ordnung, als Beschluss des Orga-Teams wird der Landessprecher konsultiert, der dann Kritik vorsichtig vorbringt.
    Denken und Handeln eines Funktionärs kommt wieder deutlich zum Vorschein.
    Auch sein Vorwurf der Lügen, mal wieder null Beweisführung, nächster Versuch einer Rufmordkampagne, kennen wir alles.

    Zitat HK:
    "Verantwortlich ist ein (hauptamtliches) Spitzelnetzwerk um die Guido Schulz, Ottopeter Flettner und anderen. Sie benutzen halbreale Fakeprofile bei Facebook für ihre "Arbeit."

    Hauptamtlich, also gegen Bezahlung vom Amt? Ich schmeiß mich weg. Welches Amt soll mich, Ottopeter und weitere Spitzel denn bezahlen? Der Staatssicherheitsdienst? Oder der KGB? Halbreale Fakeprofile? Was auch immer damit gemeint ist, Ottopeter und mich gibt es auch im wahren Leben bei aufstehen, sind uns mehrfach begegnet, wir beide sind mit Klarnamen bei Facebook angemeldet. Auch Hartmut ist mir bereits öfters im Leben real begegnet, öfter als mir gut tut.

    Zitat HK:
    "Menschen werden permanent verleumdet, angegriffen. Sie werden als wirr, krank, verrückt, diktatorisch und anderes beschimpft.
    Es werden Daten gesammelt (meist über Messenger/PN). Mittels Telefonterror geht es weiter.
    Besonders betroffen sind Frauen."

    Mal wieder ein Haufen Unterstellungen, ohne je einen konkreten Anhaltspunkt oder Beweis anzuführen. Hauptsache drauf schlagen und Jauche auskippen, wird schon was hängen bleiben. Genau so habe ich einige Experten der Systembewahrer und Systemprofiteure im letzten Jahr bei aufstehen kennen lernen dürfen. Eindeutig Gruppe 1.

    Zitat HK:
    "Im obigen Text stehen nur Lügen. Wirres Zeug.
    Warum wehrt sich der Trägervein nicht gegen diese Diffamierungen?"

    Wenn das alles Lügen wären, hätte der Trägerverein sich bestimmt schon mal gemeldet. Ich gehe davon aus, es ist offen geäußerte Kritik. Auch immer mit dem Ziel, Dinge positiv zu verändern. Aber der Trägerverein meldet sich nicht, er kommuniziert auch nicht mit uns. All die Gründe habe ich in meinem Aufsatz oben hinreichend erläutert, Beschreibung der Gruppe 1, der Bewahrer/Systemprofiteure.
    Dass man uns so nebenbei als Spitzel mit eigenem Netzwerk bezeichnet und so etwas zutraut, da bin ich mir nicht sicher, ob man das schon fast als Wertschätzung auffassen soll. Das wäre ja wohl denn das einzig funktionierende Netzwerk bei aufstehen. Zwinker-Smiley.


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    Zitat von Thomas Kross aus fb Bundesweite Gemeinschaft für eine solidarische Gesellschaft:

    "Gegen Hierarchie hilft Anarchie https://de.wikipedia.org/wiki/Anarchie . Anarchie bedeutet deshalb noch lange nicht Beliebigkeit. Das Handeln von Menschen lässt sich eben nicht nur hierarchich steuern (wie von vielen Linken geglaubt), sondern vor allem über Bildung und Aufklärung- Hierarchie ist am Ende zwar die scheinbar einfachere Methode, aber in aller Regel am Ende falsch und am Ziel vorbei. Die Ziele der Linken nach mehr gemeinschaftlichem, solidarischem gerechtem Denken und Handeln lässt sich mit Hierarchien nie erreichen. Irgendwann landet eine Hierarchie irgendwo in Dressur und Abnahme und Aberkennen eigenständigem, selbstverantwortlichem Denken und Handeln und auch im entstehen neuer Ungerechtigkeit. Mit Hierarchie und Dressur wird es nie eine sinnvolle Systemänderung geben, es wird keine Gerechtigkeit und zu wenig Solidarität geben. Diesen Aufwand kann man sich schenken. Ich mache da mit oder organisiere auch (ohne Vorgaben und Zwänge), was ich für sinnvoll halte- alles andere ist mir egal. Wenn die Linke noch einen Fuss in der Gesellschaft halten will, sollte sie mehr Mut zu Anarchie und geistiger Auseinandersetzung haben und weniger zu Schlagworten tendieren. Das ist mir in dem Film "Und der Zukunft zugewandt" https://www.youtube.com/watch?v=kg1CZ304jrk bewusster geworden denn je. (Ich wurde in der DDR aufgrund meiner Ablehnung zur Teilnahme an der Kommunalwahl Mai 1989 aus "staatsfeindlichen" Gründen, die anders benannt wurden: "Störung des Vertrauensverhältnisses" aus dem Forschungsstudium geschmissen). Und größere Teile der Linken können sich von ihren Anmaßungen immer noch nicht trennen- ich erlebte das leider öfter, weil ich von eben diesen wohl selbsternannten Linken als Rassist beschimpft wurde (nein nicht alle taten das, manche bemühten sich um sachliche Auseinandersetzung), nur weil ich sachlich Kritik an der Migrationspoitik äußerte. Ähnliches vernahm ich in Gesprächen bezüglich Sarah Wagenknecht und der Auseinandersetzung mit "Aufstehen", die ja von mehreren selbsternannten Linken als "rechts" eingestuft wurde, nur weil sie Kritik an der Migrationspolitik übte. Mehr Mut zur Anarchie, nein, das bedeutet noch lange nicht Chaos. Chaos ist von hierarchichen Systemen angerichteter Zustand, wenn die Hierarchie zusammenbricht (aus welchen Gründen auch immer) und die Menschen Dressur gelernt und eigenverantwortliches, selbständiges Denken und Handeln verlernt haben. Hierarchich organisierte Menschen sind in der Regel Menschen, die am Ende leicht manipulierbar sind."



  • Liebe @Lotte, "Zeit der Sammlungen und Spaltungen"?

    Das sind jetzt aber schon mehrere tausend Jahre. So neu ist das nicht. Die hauptspaltung ist die private Aneignung gemeinschaftlicher Ressourcen nach Innen und nach Aussen die kriegerischen Raubzuege bestimmter gruppen.

    "Die Gesellschaft sucht Auswege und formiert sich immer wieder neu."

    Das sieht nur so aus, wenn wir nicht genau hinsehen. Weil im grunde hat sich auch da nicht viel geaendert. Die freiwillige unterwerfung heute ist nichts anderes wie vor 5000 Jahren.

    Jetzt gibt es eigentlich fuer uns eine sehr einfache Gesetzmaessigkeit:
    Elitaere Herrschaftsformen streben nach Zentralisierung, Formen demokratischer Selbstorganisation streben nach Dezentralisierung.

    Auch das koennen wir in den historischen Verlaeufen sehr gut beobachten. Von der Indus-Kultur ueber die Mongolen bis zu den Maya-Kulturen. Interessant die Wikinger, weil sie sich von vorneherein 2 getrennte Bereiche geschaffen haben: nach Innen und nach aussen.

    Die Sumerer waren nicht so clever. Sie haben es als einheitliches gebilde behandelt, aber regelmaessig einen "Reset" organisiert. Die loeschung der Schiefer-Tafeln. Das waren die Buchhaltung und die Schuldkonten. Guthaben-Konten gab es keine, weil es letztlich immer Schuld-Konten sind.

    Gut, dass du wieder an Org.com erinnerst. Ich wollte schon lange mal da eintauchen.

    "Dieser Kloß an Bewegung muss sich differenzieren ..". Er ist schon differenziert. Das ist sein Geburtszustand. Die Teile muessen das Gemeinsame finden. Und dies geht umso besser, je weniger die Nebensaechlichkeiten im Raum herum geistern. Und das geht nur ueber die radikale Dezentralisierung.

    Jetzt noch ein konstruktiver Vorschlag. Radikale Dezentralisierung:

    Sie setzt auf der Volkssouveraenitaet auf. Das "Volk", was ja seltenst existiert, ist der politische Souveraen und er lebt nicht auf einem Haufen, z.b. der Hauptstadt, sondern in vielen Gemeinden. Und damit sind die Gemeinden die Koerperschaften des politischen Souveraen, der selbst immer nur verteilt existiert.

    Und, wie es bei einem Souveraen so ueblich ist, kann da niemand von aussen bestimmend eingreifen. Damit stehen die Gemeinden auf der hoechsten Ebene, gleichwertig verteilt, die dann fuer ihre regionalen Anforderungen Kooperationen auf dieser Gleichwertigkeit herstellen. So wie sie es nach Innen auch tun.

    Jetzt gibt es nur ein Problem. Politische Unabhaengigkeit gruendet sich immer auf oekonomische Unabhaengigkeit. Wenn also die Gemeinden politisch unabhaengig agieren wollen, was sie auch immer in ihren freien Kooperationen bleiben, dann muessen sie sich um ihre oekonomische Unabhaengigkeiten kuemmern.

    Das ist ja auch die Quelle von so manchem Unsinn, was wir z.b. mit "das Primat der Politik" hoeren. Das Primat, das Erste, ist immer die Oekonomie. Davor liegen unsere philosophischen Grundlagen, unser Denken, unsere Wertsysteme, also unsere Ideologie. Das politische entsteht aus unseren Anforderungen an soziale Interaktionen wie unsere freien Kooperationen. Das sagt jetzt nichts ueber interne/externe Rueckkopplungen aus.

    "Ich bin zwar auch ob der Situation verzweifelt, aber eigentlich kann es im Moment nicht mehr geben als sammeln und teilen und sammeln und teilen."

    Wir brauchen Perspektiven und Visionen, weit am Horizont liegend. Sie geben uns unsere Orientierung. Und sie helfen uns, Gelassenheit zu entwickeln, wo Druck und Ungeduld nur schaden. Wenn wir in den grossen Zeitraeumen denken, verlieren monatliche/jaehrliche "brueche" voellig an Bedeutung.

    Diese inszenierte "Klima-Hysterie" ist ein typisches beispiel dafuer, wie aus der Not nun die "Massen" woanders hin getrieben werden sollen, wo vielleicht besseres Gras waechst. Da ist es angeraten, sich etwas zurueck zu halten, die Stampede von aussen etwas zu betrachten, zu sehen, wo kommen sie her und wohin rennen sie.

    Weil PolitikerInnen und JournalistInnen immer darauf trainiert werden, die Stampede am Laufen zu halten, koennen wir mit denen nichts anfangen.



  • Lieber @Guido,

    meinen grossen dank fuer diese Zitierung. Es muss im forum ein eigenes thema werden, weil es unsere zentrale frage beruehrt: "Wie wollen wir uns fuer unsere demokratische Selbstorganisation organisieren"?

    Allgemeiner ausgedrueckt ist es die Frage: "Wie wollen wir leben".


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    Zitat von Steffen Beck aus aufstehen Facebook:
    Lieber Hartmut Koblischke, Dein Text enthält alle Merkmale, die Du Anderen vorwirfst. Dadurch verspielst Du Deine Glaubwürdigkeit. Sicher wird der TV kritisiert, und das sehr zu Recht. Ich hoffe nur, dass er Dich nicht zu seiner Verteidigung losgeschickt hat, damit hätte er sich einen Storch gebraten.🙂

    Zitat: Ottopeter Flettner
    Lieber Hartmut Koblischke, bitte zeig mir eine Zeile, in der Du das beweisen kannst, was Du da über mich schreibt. Eine frechere Lüge, als das was Du da über mich schreibt, habe ich in meiner Zeit bei Aufstehen noch nicht gelesen. Ist das der getroffene Hund, der da so geifernd bellt?

    Zitat: Kai Mane
    Hartmut Koblischke und woher weißt du das alles?
    Du hättest den ersten Satz mit "Der Trägerverein wird wegen seiner Unfähigkeit seit einem Jahr zurecht angegiffen!" anfangen sollen und dann besser geschwiegen, denn der Rest von dir ist einfach nur unsubstantiierter Blödsinn, also im Sinne von wirr, krank und verrückt! 😜🤣🤣



  • Lieber Willi,

    komm.org wird dich entsetzen - ich bin eher neugierig und mir gefällt die klare offene diskussion, die auch außen mit einbezieht. Aber dazu muss ich die Leute kennenlernen. Einiges hört sich schon sehr autoritär an.

    Nun zu Dezentralisierung.

    Heute i der Badischen Zeitung ein ganz junger neuer Grüne-Gemeinderat (aus Jena zugezogen):- er spricht genau die neue alte reaktionäre Tendenz aus:

    "Darüber hinaus will er sich für eine Quartiersentwicklung einsetzen, die gegenseitige Hilfe stärkt. "Ich weiß, dass man das nicht von oben lenken kann", sagt er. "Aber wir können zumindest die Quartiersarbeit gut aufstellen".

    Mein Kommentar:

    Ursula Birgin
    7646 seit 23. Okt 2015

    "Quartiersarbeit, die gegenseitige Hilfe stäkrt..."

    Das ist die konservative Sozialarbeit. Auch nicht falsch. Grüne Bürger eben. Oder CDU.

    Aber vorwärtsdenkend braucht man emanzipatorische Quartiersarbeit, Teilhabe und Mitbestimmung aus sozialdemokratischer Sicht und Räte in Selbstorganisation der Quartiere aus sozialistischer Sicht. Verantwortung übernehmen und das Leben in die eigenen Hände nehmen. Und die Menschen dazu qualifizieren, weil das eine zentrale Aufgabe für einen Staat wäre.

    Dazu als Impuls das Freiburger Forum 2000:

    "Das Forum Weingarten e.V. wurde 1989 von Weingartner BürgerInnen gegründet, um dem negativen Trend im Stadtteil mit ihren Ideen und ihrem Engagement etwas entgegenzusetzen.

    Seither betreibt das Forum Gemeinwesenarbeit im Stadtteil. Es ist als aktiver Mitgliederverein konzipiert, der von den BewohnerInnen des Stadtteils getragen wird. Sie setzen sich als ExpertInnen ihres Stadtteils aktiv mit den Belangen des Wohngebietes auseinander, mischen sich in stadtpolitische Fragen ein und fördern lebendige Begegnungen. In Diskussionsprozessen bestimmen sie Ziele, Inhalte und Vorgehensweisen, um den Stadtteil mit mehr Lebensqualität auszustatten.

    Das Forum Weingarten bietet den BewohnerInnen Weingartens eine Plattform, sich an der Weiterentwicklung des Stadtteils zu beteiligen."

    Das sozialistische Element daran ist inzwischen fast eingeschlafen (das Forum war auch der Arbeitgeber der Sozialarbeiter und bestimmte Inhalte und Form der Arbeit) und wir müssen diese Wege diskutieren. Konkret. Was ist möglich, was nicht in der jetztigen Zeit. Die Anfänge oben waren gut, sind aber steckengeblieben. Dieser Text von P. Rauch vernachlässigt Entwicklungen völlig, ist theoretisch zwar r ichtig, setzt aber auf idealisierte Konzepte ohne Fundament.
    Das wäre mein Anliegen.


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    @HCGuth sagte in Gibt es inzwischen auch bei aufstehen politische "Flügel"?:

    @Guido Nur EINE aber zentrale Korrektur: Druck auf Parteien ausüben ist natürlich keine "System"-Überwindung. Zur Präzisierung: es geht nicht einmal um das "System" der Demokratie, das muss nicht "gestürzt" werden (höchstens überflüssig gemacht, aber da sind wir noch lange nicht). Es geht vielmehr um das System-im-System, das die füreinander koalitionsfähigen Parteien (hier wie international) bewahren wollen:

    Ich dachte, das kam in meiner Analyse durch. Druck auf Parteien wird nichts bringen. Sie sind Teil unseres Problems und des Systems, inkl. die PdL.
    Parteien sollten keinerlei Macht haben, die Gesetzgebung in den Parlamenten beienflussen bzw. bestimmen/diktieren zu können.

    Bündnis als Quelle von Kriegsgefahr;
    globale Wettbewerbsfähigkeit als Ursache von Massenverarmung und Ungleichheit;
    technischer Fortschritt als Ursache von Naturzerstörung.

    Genau diese Dinge müssen völlig neu bewertet werden. Und genau diese Dinge sollten die Grundlage bilden, ob ein neues Gesetzt nützlich ist oder nicht. Nicht die Konzerninteressen, sondern die der großen Mehrheit, denn die wollen weder Kriege und brauchen auch keine ständige Überproduktion und Kapitalvermehrung.

    Wer dagegen angehen will, hat an den etablierten Parteien keine Verbündeten, und kann durch "Druck" nichts erreichen: "Druck" unterstellt, dass es hier kontinuierliche Übergänge geben kann. Aber wenn der Systemrand erreicht ist (in jeder Beziehung: auch geographisch: weil die einzig wirksamen Ansätze auf jenseits der nationalen Grenzen liegende Zusammenhänge zielen), gibt es keine Lösung im Rahmen des bestehenden Ordnungsrahmens (und in dem Sinn: Systems; keine bloss "reformistische"). Der Eindruck macht sich breit: In allen drei existenziell weltweit (!) bedrohlichen Hinsichten ist dieser Rand, ist die Grenze erreicht; der Eindruck aber genügt nicht - es muss begriffen und bewiesen sein.

    Bitte hier konkret werden, was beweisen, was konkret tun?

    Aber auch dann hilft aber kein blosser System(um)STURZ (oder Revolution in diesem Sinn). Die Entmachtung der Etablierten (die immer auch der Versuch einer Entmachtung ihrer Gefolgschaft wäre! also eines Grossteils der Gesellschaft - das darf nie vergessen werden) schafft nur ein Vakuum, eine Patt- oder mehr oder weniger manifeste Bürgerkriegs-Situation.

    Gehe ich mit Dir mit, wir sollten zumindestens theoretisch ein Konzept, ein neues System mit entsprechenden Abläufen, Machtverhältnissen usw. entwickelt haben, welches auch funktionieren könnte. Davon dann die Menschen überzeugen und begeistern. Das sehe ich als eine Aufgabe von uns, von aufstehen. Es ist die vordringlichste und wohl wichtigste.
    Erst dann, wenn eine kritische Masse an Menschen im Kopf ein neues System entwickelt hat, es versteht und hinter steht, kann begonnen werden das alte System zu stürzen, wie gesagt, ohne Knarren und Knüppel,
    sondern mit der Macht der öffentlichen Meinung.

    Das "Zuspitzen" in völlig offenen Verhältnissen wie unseren, wo weit und breit keine Mehrheiten sich abzeichnen für einen neuen Ordnungsrahmen (nur Zustimmung zur Dringlichkeit von Anliegen, solchen wie den im Gründungsaufruf aufgezählten, die billig zu haben ist) - das ist brandgefährlich.

    Das Kernproblem ist: es gibt keine SystemALTERNATIVE.
    Die Aufgabe aller, die die SystemKRISE ernstnehmen, ist daher: Inhaltlich auf eine solche Alternative zuzuarbeiten. Dafür braucht es aber ganz andres als Landesbeauftragte und Orga-Teams...

    Ich bin für die sofortige Niederlegung aller Ämter und die Abberufung aller Funktionäre bei aufstehen.
    Jeder kann jederzeit eine Idee äußern, wenn sie gut ist wird man ihm folgen. Aufgaben werden punktuell verteilt, wer sich bereit erklärt, übernimmt Verantwortung, ohne irgend welchen Legitimations-Scheiß, Wahlen und Delegierte. Einzelne kleine Gruppen finden sich und erarbeiten ein neues Konzept der Zukunft, welches der großen Mehrheit dient und den Planeten bewohnbar läßt.
    Ein neues System, welches die Vermehrung des Kapitals nicht als einzigen Motor in sich trägt.


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    Peter Engel
    Zitat in Facebook
    "Sehr gute Analyse. Besten Dank. Ich hab mir in den letzten Monaten, schon Gedanken gemacht, was bei "AUFSTEHEN" , nicht mehr so richtig läuft. Opportunisten gibt es leider immer wieder & überall. Politische "Arbeit" wird heute, leider viel zu hoch bezahlt. Daher versuchen bestimmte Personen, immer wieder, in dieses gut honorierte System, einen Einstieg zu finden, auch wenn sie sich für eine bestimmte Zeit, eine Maske aufsetzen müssen."


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    @ChrLHMD sagte in Gibt es inzwischen auch bei aufstehen politische "Flügel"?:

    Ich möchte einfach nur als Mensch und nicht als "Abfalleimer" oder in "angeblich gleichgesinnten Augen" als "Nichtbestandteil der Basis" der Sammelbewegung AUFSTEHEN betrachtet werden und nicht ständig mit schäbigen Worten unter der Gürtellinie und mit Falschaussagen über mich "belöffelt" werden von einem sogenannten "Globalmoderator/Moderator" eines Forums (www.aufstehen-forum.de)", das ja ursprünglich als eine wesentliche Kommunikationsplattform der Sammelbewegung AUFSTEHEN angelegt werden sollte.

    Erst wenn das verstanden wird (nicht nur von Guido), erst dann sind inhaltliche Diskussionen auf breiter Ebene möglich, werden sich auch andere Menschen einbringen, wird das SAMMELN in der Sammelbewegung AUFGSTEHEN möglich sein. (Übrigens denke ich nicht allein so.)

    @Lotte

    Das wünsche ich mir für Dich....nicht außerhalb der Vertrauensbasis mit Gleichgesinnten etwas zu bewegen.
    Sorry, liebe Christine, es ist ein toller Traum. Aber Du verhältst Dich genau anders herum. Die ganze Orga-Kacke kannst Du Dir in die Schuhe schmieren. Die Menschen haben jegliches Vertrauen verloren zu Dir. Weil Du nicht das machst, was Du sagst. So etwas finden wir normale Ossis Scheiße.
    Es gibt inzwischen genug Pseudo-Ossis und Wessis, auch bei aufstehen, suche die, vielleicht Deine Zielgruppe.

    Und all Deine komischen Sprüche uns Floskeln hier, es kann keiner mehr hören. Ich bin mal ehrlich, es währe eine Wohltat, eine Erleichterung und Erlösung für die Mods und Admins hier im Forum, wenn Du und Dein Stratege sich hier über Nacht einfach dünne machen würden. Verduften, auf Deutsch. Obwohl ich manchmal 8 Stunden Überzeugung hier investiert habe, für uns wertvolle Menschen hier zu gewinnen, würde ich gerne noch einmal 10 Minuten dran hängen, um Dich mit Deinem Strategen hier für immerlos zu werden. Ich hoffe das war deutlich.


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    @Guido (Übrigens denke ich nicht allein so.)

    Christine, alleine für diese Aussage, mit der Du hier öfters um Dich schmeist, hast Du einen Großteil an Vertrauen verloren.
    Solche Aussagen sollte man vermeiden.
    Für Dich war es wohl das x.te Aus, bei all Deinen Versuchen nach menschlichem und politischem Vertrauen zu "Bürgern". Inklusive bei der PdL.

    Passt nicht wirklich zum Thema?
    Doch, Du und Dein Stratege stehen politisch stramm rechts.
    Aber um das zu deuten, mal zu verstehen, mal Lars fragen.
    Der kennt sich damit gut aus, und kann solche unmündigen und blöden Leute, die vor dem Arbeitsamt stehen, wie Du und ich, mal ordnungsgemäß aufklären. Falls er sich dazu herab lässt.

    Solche Typen, wie Dein Spannemann, der Dich hier seit Monaten fernsteuert, ist für aufstehen ein größerer und gefährlicherer Schädling, als jeder stramme AfD-Boy aus dem Bundestag.
    Weshalb?
    Die AfD-Arschlöcher sagen offen an, dass sie Rassisten sind, und jede Scheiße mitmachen würden, wenn es ihnen was nützt.
    Dein Stratege tut so, als wenn er der absolute Öko-Freak ist, gegen Krieg und für eine soziale Welt. Sollte sich bei der AfD nur für einen Monat eine Lücke im Landtag öffnen, der Typ geht sofort los und kauft sich Schuhe.



  • Lieber @Guido, auch wenn ich grosses verstaendnis fuer deine emotionalen ausbrueche habe, so verweise ich trotzdem auf das thema "politische Fluegel" in der Aufstehen Bewegung.

    Und ich fuege hinzu, dass das ignorieren, also stehen lassen, von emotionalen ausbruechen anderer meist besser funktioniert.

    "Politische Fluegel" sind etwas anderes. Da verbergen sich tiefere Differenzen im feld der sozialen interaktionen. Und diese Differenzen muessen hervor treten koennen.


  • GLOBALER MOD LOKALER MOD

    Lieber Willi, doch nicht in diesem Moment, oder?


  • GLOBALER MOD LOKALER MOD

    Willi.
    Bitte ließ dir vollständig meinen Aufsatz durch. Denn kannst Du verstehen, weshalb wir hier gerade mal ernsthaft durchgreifen.



  • Liebe @Lotte, weder "komm.org" noch "org.com" funktioniert. Beide domains habe ich von dir. Jetzt frage ich mich nur, auf welcher seite du dich herum treibst.


  • GLOBALER MOD LOKALER MOD

    Lotte ist gerade bei mir, sorry. Zwinker.
    Und immer auf der falschen Seite, mein Rücken ist schon ganz kalt.



  • "Bitte ließ dir vollständig meinen Aufsatz durch. Denn kannst Du verstehen, .."

    Richtig, lieber @Guido, nur das sind sachen aus eurer ortsgruppe und regionaler ausdehnung. Das muesst ihr intern loesen, weil uns, oder besser mir, der tiefere einblick fehlt und wir da auch nicht mitwirken koennen.

    Was anderes ist es, wenn es um "Fluegel"-Konstrukte und deren Substanzen geht.


  • GLOBALER MOD LOKALER MOD

    @willi-uebelherr
    Mein letzter Kommentar war einfach nur die Möglichkeit, Dich zum Lachen zu bringen.


  • GLOBALER MOD LOKALER MOD

    Unsere VK heute zum Thema Vernetzung, hat wirklich was gebracht.
    Kannst Du auch an VideoK. teilnehmen?




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